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Erfahrungsbericht zu unserem Helma Sonnenhaus

Wie kommt man dazu ein Sonnenhaus zu bauen? Das Grundstück und eine Idee zu einem Grundriss hatten wir schon zwei Jahre vor dem Baubeginn. Da wollten wir unbedingt ein schwedisches Holzhaus haben. Die Umsetzung musste dann aber Job bedingt verschoben werden. Als wir uns dann wieder konkret mit unserem Hauswunsch beschäftigt haben sind wir auf das Helma Sonnenhauskonzept aufmerksam geworden. Mit gespeicherter Wärme aus dem Sommer bis Dezember heizen, das war für uns ein guter Gedanke. Mit Herrn Tobias Koeppe haben wir alle Einzelheiten besprochen und gemeinsam einen individuellen Grundriss für unser Haus entwickelt. Der im Konzept enthaltenem Holzvergaserofen ermöglicht es den Speicher wieder aufzufüllen. Was heißt das? Es ist bei leerem Speicher nicht nötig jeden Tag den Ofen manuell zu befeuern. In diesem Winter (2009 -2010) kann der Ofen nach einem Heiztag mit 50kg Holzbrikett rund zwei bis drei Tage kalt bleiben (bei Dauerfrost und ohne Sonne ) [Siehe auch die Heizkostenaufstellung für den Winter 2010]. Die Fußbodenheizung versorgt sich dann aus der gespeicherten Wärme. Im April 2008 haben wir den Hausvertrag unterschrieben und sind so Besitzer eines der ersten zehn Helma-Sonnenhäuser. Im August ging es dann auf dem Grundstück los. Das Bodengutachten hat ergeben das die tragfähige Bodenschicht rund 50cm unter der Oberfläche liegt. Die Kosten für die Sandplatte waren nicht vollständig Bestandteil des Hausvertrages. Nach rund fünf Wochen konnten wir einen Tag nach dem Speichereinbau Richtfest feiern. Dann folgten die Fenster und der Flissestich. Die Anbringung der Außendämmung beinhaltete auch das Abkleben der Fenster mit Folie als Vorbereitung für den Außenputz. Das „Tockenlüften“ des Estrichs wurde dadurch nicht erleichtert. Da zum Jahresende auch die Temperaturen die Null Gradgrenze unterschritten und eine Bodenluke noch nicht eingebaut war, kondensierte das Wasser an den kalten Rohren auf dem Dachboden. Auch am Gipskarton waren Schimmelspuren zu erkennen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns für den Einsatz von Bautrocknern entschieden. Der Holzvergaser war zwar zu diesem Zeitpunkt schon betriebsbereit, es ist uns jedoch nicht gelungen mit der erforderlichen manuellen Beschickung pro Tag mehr als 10 bis 20 kg zu verfeuern was bei weitem nicht reicht um eine Haus „Trockenlüften“ zu können. Die Bautrockner konnten diese Aufgabe ohne Probleme in 18 Tagen lösen. Erfreulich war das es keine großen Leerlauf Zeiten gab. In jeder Woche waren Handwerker auf der Baustelle. Von der Sandplatte bis zum Einzug hat es nur 25 Wochen gedauert. Rund eine Woche vor dem geplanten Einzug hat ein fehlendes Eckventil im oberen Bad eine kleinere Überschwemmung verursacht. Glücklicherweise sind wir am Haus gewesen und haben den Schaden noch so rechtzeitig festgestellt, dass ein erneuter Einsatz der Bautrockner unsern Einzug um nicht mehr als eine Woche verschoben hat. Die entstandenen Kosten wurden von einer Handwerkerhaftpflichtversicherung übernommen. Helma hat sich um die Abwicklung gekümmert. Heute nach einem Jahr Erfahrung mit unserem Sonnenhaus haben wir unsere Entscheidung in keiner Weise bereut. Es gibt sicher auch andere gute Energiespar-Hauskonzepte für uns ist das Sonnenhaus eine gute Lösung Projektdatenblätter HELMA Sommenhaus-Institut

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Heizen mit dem Holzofen von mitte November bis mitte Februar (13 Wochen) Bedarf rund 1000 kg Holzbriketts (4,8 kWh / kg) Pro Jahr 460 kWh Strom für die Pumpen der Heizung und der Solarkreise Sonnenhaus Ertrag

Unser Helma Sonnenhaus in Kürze

Unser HELMA Sonnenhaus